Hätte der Politkrawalleur Guido Westerwelle ein sensibel zutreffendes Empfinden für das, was „die Mehrheit unseres Volkes” will, zeugte das, was der schriftstellernde französische Philosoph und Historiker Hippolyte Taine (1828 -1893) zu Papier brachte von tiefer Kenntnis der menschlichen Seele: „Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände […]
Archiv der Kategorie 'Allgemein'
„Westerwelle sieht Deutsche hinter sich“
faz:net 16. Februar 2010
Die Unverständigen erben Torheit; aber Erkenntnis ist der Klugen Krone. Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Gottlosen an den Toren der Gerechten. Der Arme ist verhasst auch seinem Nächsten; aber die Reichen haben viele Freunde. Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! Die nach Bösem trachten, werden in die Irre gehen; die aber auf Gutes bedacht sind, werden Güte und Treue erfahren. Wo man arbeitet, da ist Gewinn; wo man aber nur mit Worten umgeht, da ist Mangel.
Die Sprüche Salomos Kapitel 14, Verse 18 bis 23
„Linkspartei zofft sich wegen Israel”
taz.de vom 2. Februar 2010
Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß ist beides dem HERRN ein Gräuel. Schon einen Knaben erkennt man an seinem Tun, ob er lauter und redlich werden will. Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Die Sprüche Salomos Kapitel 20, Verse 10 bis 12
Wenn ein Mensch deswegen als Antisemit verleumdet werden darf, weil er dem Präsidenten eines Staates, der seit seiner Gründung Krieg gegen benachbarte Brudervölker führt und die Palästinenser sogar einmauert, nach einer Rede den stehenden Applaus verweigert, dann stimmt etwas mit der Bevölkerung des Landes nicht, in dem das stattfindet.
Niemand darf glücklich darüber sein, dass im […]
„Silvio Koch”
Süddeutsche Zeitung vom 6. März 2009
„Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR.“
Der Prophet Jeremia Kapitel 23, Vers 32
Es herrscht Krieg. Weltweit sind Divisionen unterwegs. Die halten Phantasie, Kreativität, Information und Common sense in Schach. Visionäre? Seher? Träumer? Spinner! Divisionäre – Führer – braucht die Menschheit. Und – Quote hat nichts mit Divisionären, Führern und anderen missratenen Blitzlichtgestalten zu tun! Hat sie wirklich nicht?
Sie hat. Und wie! Ein Quotient ist das „Ergebnis […]
„Operation saubere Innenstadt”
taz.online Ausgabe Nord vom 20. Februar 2009
„Wohl dem, der barmherzig ist und gerne leiht und das Seine tut, wie es recht ist! Denn er wird ewiglich bleiben; der Gerechte wird nimmermehr vergessen. Vor schlimmer Kunde fürchtet er sich nicht; sein Herz hofft unverzagt auf den HERRN. Sein Herz ist getrost und fürchtet sich nicht, bis er auf seine Feinde herabsieht. Er streut aus und gibt den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich. Seine Kraft wird hoch in Ehren stehen. Der Gottlose wird's sehen und es wird ihn verdrießen; mit den Zähnen wird er knirschen und vergehen. Denn was die Gottlosen wollen, das wird zunichte.”
Psalm 112, Verse 5 bis 10
Das Hamburger Gehege für Parvenus – die Hafencity – das einschließlich des U-Bahn-Anschlusses zu Lasten der Allgemeinheit auf einem Gelände in den Himmel wächst, auf dem einst der Geldreichtum Weniger mit dem Schweiß und dem Blut Vieler erschuftet wurde, langt ihnen nicht. Das Luxusquartier, das von clerikal-demo-kritischen Stadtplanern an den Strom der Arbeit, die Elbe, […]
„Niederlage für den Papst”
Süddeutsche Zeitung 17. Februar 2009
„Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen, dass ein Mann kostbarer sein soll als feinstes Gold und ein Mensch wertvoller als Goldstücke aus Ofir. Darum will ich den Himmel bewegen, und die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen durch den Grimm des HERRN Zebaoth, am Tage seines Zorns.”
Der Prophet Jesaja, Kapitel 13, Verse 11 bis 13
Der Heilige Stuhl bleibt hart: Unfehlbarkeit im Lehramt besitzt kraft seines Amtes der Papst, wann immer er als oberster Hirt und Lehrer aller Gläubigen, dessen Aufgabe es ist, seine Brüder im Glauben zu stärken, eine Glaubens- oder Sittenlehre definitiv als verpflichtend verkündet. Der Canon 749, § 1 aus dem Codex Iuris Canonici – dem Gesetzbuch […]
„Meisner warnt vor ‘entarteter’ Kultur”
(Spiegel Online 4. September 2007)
„Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben. Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unnützem Geschwätz, wollen die Schrift meistern und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.”
(Der erste Brief des Apostels Paulus an Timotheus, Kapitel 1, Verse 5 bis 7)
So habe es der Clerikaldemagoge und Rechtsanwalt Wolfgang Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages, nicht gesagt und schon gar nicht gemeint. Seltsam, wie oft sich professionelle ehrabschneidende Politrabulistiker falsch verstanden oder interpretiert geben. Bosbachs Einfall ein „Konvertiten-Register” für Leute einzurichten, die sich als Erwachsene von einer anderen Religion oder aus der Religionslosigkeit heraus zum Islam bekehren, […]
„Wir in ihren Augen”
(Frank Schirrmacher in FAZ.NET am 2.September 2007)
„Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen! Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug! Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und wackere Männer, Rauschtrank zu mischen, die den Schuldigen gerecht sprechen für Geschenke und das Recht nehmen denen, die im Recht sind! Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und Stoppeln vergehen in der Flamme, so wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub.”
(Der Prophet Jesaja, Kapitel 5, Verse 5 bis 24)
Sie haben sich wieder einmal einen Sündenbock erschaffen, wie ihn die Verfasser des dritten Buches Mose (Kapitel 16, Verse 20-22) nicht besser hätten ersinnen können. Jahrhunderte lang haben die Mächtigen, was sie sich an Niedertracht, Brutalität, Dummheit, Scheinheiligkeit und sonstiger Heuchelei geleistet hatten, heimatlosen Menschen in die Schuhe geschoben.
Sie haben das Volk Israel erniedrigt, […]
„Gericht: Kardinal kein Hassprediger”
(Süddeutsche Zeitung 28. Juni 2007)
„Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, dass ihr euch in acht nehmt vor denen, die Zwietracht und Ärgernis anrichten entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und euch von ihnen abwendet. Denn solche dienen nicht unserm Herrn Christus, sondern ihrem Bauch; und durch süße Worte und prächtige Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. Denn euer Gehorsam ist bei allen bekannt geworden. Deshalb freue ich mich über euch; ich will aber, dass ihr weise seid zum Guten, aber geschieden vom Bösen. Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!”
(Brief des Apostels Paulus an die Christen in Rom, Kapitel 16, Verse 17 bis 20)
Sie haben keinen Schaum vorm Mund. Sie fallen nicht dadurch auf, wie sie ihre „Sache” vortragen. Sie rauben Demokraten den Schlaf durch das, was sie von sich geben! Stets elegant formuliert, fast im Flüsterton. Aber – Obacht! Obacht! Die Schilys und die Schäubles sind gefährlicher als die Straußens.
Wer so durchs Gelände geifert, wie weiland […]
„Von Beust ist bester Ministerpräsident”
(Pressemitteilung Cicero 25. Juni 2007)
„Die Habe des Reichen ist seine feste Stadt; aber das Verderben der Geringen ist ihre Armut. Dem Gerechten gereicht sein Erwerb zum Leben, aber dem Gottlosen sein Einkommen zur Sünde. Zucht bewahren ist der Weg zum Leben; wer aber Zurechtweisung nicht achtet, geht in die Irre. Falsche Lippen bergen Hass, und wer verleumdet, ist ein Tor. Wo viele Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug. Des Gerechten Zunge ist kostbares Silber; aber der Gottlosen Verstand ist wie nichts. Des Gerechten Lippen erquicken viele; aber die Toren werden an ihrer Torheit sterben.”
(Die Sprüche Salomos, Verse 15 bis 21)
Sie wissen nichts, können aber alles erklären. Sie können nichts, taugen aber für alle Ämter. Sie tun nichts, sind aber überall dabei. Sie mischen sich in alles ein, wollen aber für die daraus entstehenden Folgen nicht verantwortlich sein. Darin ähneln sich deutsche Politiker und Wirtschaftsbosse.
„Das Haus” eines Mannes, der schon vor Jahren unangenehm aufgefallen […]
„Kronzeugen sollen wieder belohnt werden.“
(Süddeutsche Zeitung 16./17. Mai 2007)
„Und schrieb in den Briefen: Lasst ein Fasten ausrufen und setzt Nabot obenan im Volk, und stellt ihm zwei ruchlose Männer gegenüber, die da zeugen und sprechen: Du hast Gott und den König gelästert! Und führt ihn hinaus und steinigt ihn, dass er stirbt. Und die Ältesten und Oberen, die mit ihm in seiner Stadt wohnten, taten, wie ihnen Isebel entboten hatte ... Da kamen die zwei ruchlosen Männer und stellten sich ihm gegenüber und verklagten Nabot vor dem Volk und sprachen: Nabot hat Gott und den König gelästert! Da führten sie ihn vor die Stadt hinaus und steinigten ihn, dass er starb. ... Als aber Isebel hörte, dass Nabot gesteinigt und tot war, sprach sie zu Ahab: Steh auf und nimm in Besitz den Weinberg Nabots, des Jesreeliters, der sich geweigert hat, ihn dir für Geld zu geben; denn Nabot lebt nicht mehr, sondern ist tot. Als Ahab hörte, dass Nabot tot war, stand er auf, um hinabzugehen zum Weinberge Nabots, des Jesreeliters, und ihn in Besitz zu nehmen. Aber das Wort des HERRN kam zu Elia, dem Tischbiter: Mach dich auf und geh hinab Ahab, dem König von Israel zu Samaria, entgegen ... und rede mit ihm und sprich: So spricht der HERR: Du hast gemordet, dazu auch fremdes Erbe geraubt! An der Stätte, wo Hunde das Blut Nabots geleckt haben, sollen Hunde auch dein Blut lecken.”
(Erstes Buch der Könige, Kapitel 21, Verse 9 bis 11,13 und 15 bis 19)
Hoauh, da tut es „betroffen“, das Heuchelpack mitsamt seinem Tross aus sogenannten Berichterstattern. Nur „58 Prozent Beteiligung“ an der Bürgerschaftswahl im kleinsten deutschen Bundesland Bremen. Und auch noch „gewaltige Stimmengewinne für den linken Rand“.
Wenige Tage nachdem die „politische Klasse“ und deren journalistische Wasserträger eimerweise Krokodilstränen vergießend, die Wahlmüdigkeit und den „Ruck nach links“ […]